Dienstag, 24. Oktober 2017

Essie In Stitches


Heute möchte ich euch wieder einen Lack zeigen. Er wird den meisten schon bekannt sein und vor allem jetzt im Herbst wieder öfter zu sehen sein. Daher werde ich auch keinen langen Bericht schreiben, sondern nur die wichtigsten Eckdaten nennen.


Die Farbe des Lackes ist ein ungewöhnlicher Rotton. Er ist ein wenig blass, ein wenig Rosa und ein wenig Orange. Für mich schwer zu beschreiben und für die Kamera auch nicht leicht einzufangen. Ihr solltet ihn euch mal in natura ansehen.


Die weiteren Eigenschaften sind ganz Essie typisch. Der Pinsel etwas breiter und leicht abgerundet. Die Konsistenz angenehm. Die Pigmentierung ist recht gut. Die erste Schicht hat gut gedeckt und die zweite hat es perfekt abgerundet.


Ich habe den Lack ganz gerne getragen. Jetzt im Herbst kommt er richtig gut und lässt sich mit vielen kombinieren. Ich persönlich mag diese Herbstfarben sehr gerne und falls ihr mehr von mir sehen und lesen wollt, schaut auf meinem Instagram Account vorbei. 

Samstag, 19. August 2017

Ein paar Gedanken von mir...

Heute möchte ich nur niederschreiben, was mir in den letzten Tagen so durch den Kopf gegangen ist, verfeinert mit ein paar Bildern meiner beiden Chihuahuas (die zwar überhaupt nicht zum Thema passen, aber einfach zuckersüß sind). 


Und zwar ist es so, dass ich bei einer familiengeführten, mittelständischen Spedition in der Rechnungsabteilung arbeite. Da die Mitarbeiterzahl überschaubar ist (zumindest im Büro), spricht der Chef mich auch immer mal wieder auf andere Aufgabenbereiche an und lässt mich aushelfen, mitarbeiten und mitdenken. In dieser Branche kämpfen wir mit so einigen Dingen: den Dieselpreisen, den Mautgebühren, dem Verfall der Rheinbrücken, der uns ständig zwingt Umwege zu fahren, und vor allem den fehlenden Nachwuchs. 
 
Ich arbeite hier mit Männern zusammen, die diesen Job lieben (oder auch lieben gelernt haben), die diesen Job mit einer Leidenschaft verrichten, die ich bisher in keinem Bürojob erlebt habe. Aber diese Männer haben alle eins gemeinsam: die Rente ist nicht mehr fern. Es geht ein Fahrer nach dem anderen in Rente. Einer nach dem anderen verlässt das Unternehmen. Und für uns wird es immer brenzliger, denn Nachwuchs gibt es bei weitem nicht genug. Wir suchen immer auf diversen Plattformen nach Fahrern. Ich beispielsweise bin mittlerweile in mehreren Facebook-Gruppen, in denen es nur um Jobangebote für LKW-Fahrer geht, aber die Interessenten fehlen einfach. Wer möchte heutzutage LKW fahren?
 
Mehrere Tage unterwegs sein, im LKW schlafen, an Raststätten duschen, getrennt von Familie und Freunden, unstetige Arbeitszeiten, die sich jederzeit durch Staus und Wartezeiten bei diversen Kunden um Stunden verlängern können, stundenlang allein im Führerhaus auf den Straßen, auf denen man von anderen Fahrern beschimpft und gehasst wird. Ja, ich frage mich wirklich, warum möchte bloß niemand diesen Job machen… Ferner ist es so, dass dieser Beruf in der Gesellschaft so ziemlich verpönt ist. Ich meine jetzt mal ganz ehrlich, welches Bild habt ihr vor Augen, wenn ihr an einen LKW-Fahrer denkt? 
 
Und so kommt es, dass die einzigen, die sich für so einen Job bewerben, Menschen sind, die einfach keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt haben. Und so hart es vielleicht auch klingt, aber auch wir haben Ansprüche. Unsere Fahrer müssen deutsch können. Sie müssen die Lieferscheine lesen und verstehen. Sie müssen sich bei den Kunden verständlich machen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, an dieser einen Bedingung scheitern viele Bewerber. 


Nun sprach mein Chef mich vor ein paar Tagen an und bat mich, mir ein Projekt anzusehen, das in Planung ist und zu dem wir eingeladen wurden. Ich umreiß es mal ganz grob: Ein Herr Professor möchte 150 „alternative Bewerber“ (gescheiterte Existenzen, Schulabbrecher, Flüchtlinge) 2 Jahre lang für einen Job „vorqualifizieren“. Das soll so aussehen, dass diese Menschen nach den Vorstellungen, der teilnehmenden Unternehmen, geschult werden, unterbrochen durch Kurzpraktika in den Unternehmen. Ziel des Projektes ist es 12 Ausbildungsverträge abzuschließen. Von den teilnehmenden Unternehmen sollte jeweils ein Mitarbeiter 9 Stunden pro Woche dem Projekt zur Verfügung gestellt werden und das 2 Jahre lang. Ich habe meinem Chef davon abgeraten. 

Nun stellte sich aber natürlich die nächste Frage: Wenn ich dieses Projekt ablehne, welche Alternativen fallen mir ein? Wie kann man diesen Beruf attraktiv machen? Wie kann man den Nachwuchs erreichen? Der Herr Professor hatte in seinem Skript den Begriff „Generation Z“ erwähnt. Ich selbst gehöre laut meinem Geburtsjahr zur Generation Y, aber die Generation Z war mir bis dato unbekannt. Also habe ich mal gegoogelt und möchte mein Verständnis von der Generation Z mal so zusammenfassen: Der Beruf ist nur noch Mittel zum Zweck. Die Generation möchte finanzielle Sicherheit, geregelte Arbeitszeiten, unbefristete Jobs und das alles um sich ein erfülltes Privatleben zu ermöglichen. Niemand glaubt mehr an die Selbstverwirklichung im Job, die meiner Generation noch als Köder für die Karriere diente. 
 
Und ich muss sagen, ich persönlich habe auch diese Vorstellung vom Beruf. Deshalb arbeite ich in der Rechnungsabteilung. Ich habe einen unbefristeten Vertrag und mein festes Gehalt. Ich habe feste Arbeitszeiten und kann so zum Beispiel jeden Tag in der Mittagspause mit meinen Hunden Gassi gehen. Mit meinem Lebenslauf könnte ich die Karriereleiter weiter hoch klettern, aber im Moment ist mir diese Stabilität im Leben wichtiger als die Karriere. (Das Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit in der heutigen Zeit ist ein Thema über das ich auch weit ausholen könnte, aber das tu ich vielleicht mal an anderer Stelle.) 
 
Die nächste Generation Arbeitnehmer bringt also Bedürfnisse mit, die sich mit dem Beruf des Kraftfahrers nicht wirklich vereinbaren lassen. Wo nehmen wir unseren Nachwuchs also her? Ich habe meinem Chef vorgeschlagen an die Schulen im Umkreis zu gehen. Dort unseren Betrieb und die von uns ausgebildeten Berufe vorzustellen. Den Schülern erst einmal nur zu zeigen: Hier sind wir und das machen wir! Er hat den Vorschlag angenommen und so werde ich das nächsten Monat auch schon in die Tat umsetzten. Ich kann natürlich noch nicht sagen, was dabei herauskommt, aber es ist ein erster Schritt.
 
 

Donnerstag, 8. Juni 2017

Kiko 32 Lime Green


Hallo Mädels! Heute möchte ich euch einen Lack von Kiko zeigen. Lime Green habe ich lackiert, weil ich endlich Lust auf einen Sommerlack hatte und was ist? Das Wetter ist richtig bescheiden. Es ist richtig kalt geworden und der Wind ist unerträglich. So hatte ich mir meinen Urlaub nicht vorgestellt... Aber kommen wir wieder zum Lack.


Lime Green ist ein helles Grün mit einem großen Schuss Gelb. Die Limette ist da wirklich gut getroffen. Das Finish ist ein einfaches Creme Finish. Gedeckt hat der Lack nicht ganz so gut. Hier auf den Bildern seht ihr zwei dünne Schichten. Je nach Blickwinkel wäre eine dritte Schicht aber nicht schlecht gewesen. 


Lackieren ließ sich der Lack recht gut. Die Konsistenz des Lackes ist genau richtig und auch der Pinsel gefällt mir (anders als bei den Smart Nail Lacquers von Kiko). Er ist breit und vorne abgerundet. Mittlerweile findet man ja überall diese Pinsel und ich habe mich daran gewöhnt. Für mich könnten die Pinsel ja immer noch ein wenig schmaler sein, aber gut.


Getrocknet ist der Lack ziemlich zügig. Allerdings kann ich euch noch nicht sagen, wie gut er hält, denn ich trage ihn erst einen Tag. Aber alles in allem ist es ein ganz guter Lack. Auch wenn ich dem alten Sortiment von Kiko immer noch nachtrauer.

Montag, 5. Juni 2017

trend IT UP "Satin Nudes" 010


Hallo, ihr Lieben! Mir ist vorhin eingefallen, dass ja schon wieder ein Monat um ist und ich euch meine Neuen zeigen könnte. Aber zwischen den New In Post's wäre es vielleicht gut, euch auch mal einen Lack auf den Nägeln zu zeigen. Daher zeige ich euch heute erst einmal, wie es im Moment auf meinen Fingern aussieht. Ich bin zur Zeit nicht ganz up to date, deshalb weiß ich nicht, ob die Satin Nudes von trend IT UP limitiert sind oder zum Standardsortiment gehören. Sie standen auf jeden Fall in einem separaten Aufsteller im dm und nicht in der trend IT UP Theke.


Ausgewählt hatte ich für mich die 010 der Reihe. In der Flasche wirkt das Nude eher mit gelblichem Stich, was auch eigentlich gut zu meinem Hautton passt. Auf den Nägeln kommt dann (vor allem bei hellem Licht) eher ein rosanes Nude zum Vorschein. Das passt dann nicht mehr ganz so zu meiner Haut, ist aber natürlich trotzdem ein schöner dezenter Look und absolut alltagstauglich und gut kombinierbar.

Nun hat der Lack aber noch zwei Merkmale, die erwähnt werden müssen. Zum einen hat der Lack einen goldenen Schimmer, der sich natürlich mit der Kamera nicht wirklich einfangen ließ. Zum anderen trocknet er mit einem matten Satinfinish. Durch das Finish geht das Schimmern allerdings auch ein wenig verloren und kann auf den Nägeln gar nicht so zur Geltung kommen, wie in der Flasche.


Als ich anfing mit dem Lackieren, war mir das Satinfinish gar nicht bewußt. Erst als ich einen Nagel nach dem anderen lackiert habe, habe ich gemerkt, dass sich der Lack irgendwie verändert beim trocknen. Ich hatte schon befürchtet, dass er sandig wird, aber nein, er wurde nur matt. Aus reiner Gewohnheit habe ich allerdings Topcoat aufgetragen, sodass ihr das richtige Finish gar nicht seht auf meinen Bildern... Allerdings hat eine Schicht Topcoaut gar nicht ausgereicht, um den Lack zum glänzen zu bringen und so sieht es jetzt ein bisschen speckig aus.


Auftragen ließ sich der Lack ganz wunderbar. In letzter Zeit bin ich immer ein wenig hektisch beim Lackieren, weil ich zwei Welpen habe und immer mal spontan zum Pipi machen raus muss. Da wird von meinen Jungs keine Rücksicht auf nassen Lack genommen. Daher ist das mittlerweile für mich wichtig geworden, dass ein Lack keine Faxen macht. Früher war das Lackieren ja eher Entspannung für mich, aber das kommt schon noch wieder, wenn meine Jungs erst einmal etwas älter sind.

Ein bisschen dickflüssig war der Lack, ist dafür aber recht schnell getrocknet. Wie immer habe ich mich auch hier bemüht dünne Schichte zu lackieren, was beim trocknen meiner Meinung nach auch immer hilfreich ist. Die erste Schicht hat da noch  nicht so gut gedeckt. Sie war ein wenig ungeichmäßig und hier und da schimmerte noch der Nagel hervor. Mit der zweiten Schicht hat er dann aber überall schön gleichmäßig gedeckt.


Alles in allem finde ich den Lack ganz okay. Er ist für mich jetzt nicht wirklich soooo besonders. Der Schimmer geht auf den Nägeln verloren und das Satinfinish habe ich "zerstört" bevor ich es wirklich wahrgenommen habe. Somit kann ich das eigentlich gar nicht bewerten. Wenn jemand aber gerade einen Nudelack sucht, könnt ihr in dieser Reihe sicher etwas passendes für euch zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis finden.

Ach, eins habe ich noch vergessen: die Haltbarkeit ist wirklich gut. In letzter Zeit bleiben die Lacke bei mir ja auch etwas länger auf den Nägeln und da hat dieser Lack besser abgeschnitten als andere.

Sonntag, 14. Mai 2017

New In Dez 16 - Apr 17


Na, Mädels, kennt ihr mich noch? Ja, es war lange still hier, aber ich lebe noch und finde so langsam auch wieder Zeit für meine Lacke. Die letzten Monate waren sehr anstrengend für mich, aber so langsam sind wir aus dem Gröbsten raus und ich hab Abends hin und wieder mal ne Stunde für mich. Ich könnte euch nun auch lakierte Nägel zeigen, allerdings haben sich so viele Lacke in meiner "New In"-Schublade angesammelt, sodass ich diese erst "abarbeiten" möchte. Schließlich sollen alle Lacke mal auf meinem Blog in einem New In Post auftauchen. Den Anfang mache ich mit dem Essie Adventskalender:


Essie: Satin Sister, Passport To Happiness, Getting Groovy, Tassel Shaker,
Coming Together, Mrs Always-Right, Party On A Plattform
Essie: Mezmerised, Island Hopping, Not Just A Pretty Face,
Stones N'Roses, Russian Roulette
Essie: Brilliant Service!, No Chips Ahead
Anfang des Jahres war ich auch mal wieder bei Kiko. Leider haben diese ihr Nagellack-Sortiment wieder umgestellt. Mittlerweile gibt es neue Fläschchen mit neuen Pinseln und leider eine kleinere Farbauswahl. Ich persönlich finde das neue Sortiment nicht so schön, wie die früheren. Auch bei den LE's sind die Lacke nicht mehr so interessant. Ein paar Worte mehr zu diesem Thema findet ihr in meinem Blogpost zum hellblauen Lack. Trotzdem habe ich ihnen mal eine Chance gegeben und diese zum halben Preis mitgenommen: 

Kiko: 026 Pastel Light Blue, 33 Mint Milk, 32 Lime Green, 26 Pink Beige, 29 Pink Grey
Rival de Loop: , Essie: With The Band, Saltwater Happy, Anny 365.50 Urban Jungle
Essence "Out Of Space": 04 Beam Me Up!, 06 We Will Spock You!,
07 1000 Light Years Away
Rival de Loop "Professional" 02 Copper-Faced, trend IT UP "Pure Serenity": 020,
trend IT UP "Injeanious" 010
Essence "Glow & Care": 05 Love And Care, P2 "Nude Benefit": 060 Dinner With Jack,
P2 "Red Temper": 020 Fancy Red

Rival de Loop Young hat leider meinen allerliebsten Basecoat aus dem Sortiment genommen. Also musste ich noch nehmen, was ich kriegen konnte.


Alterra hatte wieder einmal eine LE immer mit Pflegeprodukten heraus gebracht und genau wie bei der letzten, habe ich mir Pflegeserum und Nagelöl gekauft.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Kiko 026 Pastel Light Blue


Hallo, ihr Lieben! Nach langer Zeit möchte ich euch endlich mal wieder einen Lack zeigen. Es ist hier sehr lange still gewesen und das hat leider auch seinen Grund. Um ganz ehrlich zu sein, ich bin seit einigen Jahren depressiv. Die meiste Zeit habe ich das gut im Griff, weil ich auf mich und meine Bedürfnisse achte (auch wenn man mir manchmal vorwirft egoistisch zu sein). Aber dieser Winter hat mir richtig zu schaffen gemacht. Er ist sehr lang, sehr kalt und dunkel. Da fällt mir einfach alles viel, viel schwerer. Bei der Arbeit muss ich mich schon sehr zusammen reißen und den Feierabend verbringe ich dann mit meinem kleinen Duke (mein Chihuahua Welpe). Aber heute war so ein schöner Tag, der schon richtig nach Frühling roch. Da zeige ich euch doch gleich mal einen super Frühlingslack :)


Pastel Light Blue stammt aus dem Kiko Standardsortiment. Vor einige Zeit hat Kiko seine Nagellack Theke verändert und die große Farbvielfalt ist leider hops gegangen. Mittlerweile haben sie verschieden Nagellackarten (Smart Nail Lacquer, Chrome Intense Nail Lacquer, Power Pro Nail Lacquer, ...wer braucht diese Unterscheidung?!), die aber alle eine sehr überschaubare Farbpalette haben. Ich finde das sehr schade. Die große bunte Theke vorher fand ich viel schöner. Aber da kann man nichts machen. 


Pastel Light Blue gehört auf jeden Fall zu den Smart Nail Lacquer, das heißt zu den kleineren Fläschchen, die 7ml Lack enthalten. Das besonders ärgerliche an der Sache: der Pinsel. Er ist zwar nicht schmaler als die altbekannten Kiko-Pinsel, dafür aber recht kurz geraten. Für mich gestaltete sich das Lackieren damit umständlicher als sonst, da ich ihn schlecht hadhaben konnte. Außerdem nimmt so ein kurzer Pinsel auch weniger Lack auf, sodass ihr drauf achten müsst, nicht zu viel Lack abzustreifen.


Die Farbe des Lackes ist allerdings ein wunderschönes, helles Pastelblau, eben genau das, was der Name ja schon andeutet ;) Und da heute Hellblau bei "Lacke in Farbe... und bunt!" an der Reihe ist, mache ich gleich mal wieder mit. Also in die Farbe bin ich richtig verliebt. Vor allem im Frühling ist der Lack sehr passend. Natürlich deckt so eine helle Farbe nicht unbedingt mit der ersten Schicht, aber zwei Schichten reichen auch bei diesem Lack aus. 


Das Trocknen hat nicht all zu lange gedauert. Da hat sich Kiko nicht verändert. Und auch über die Haltbarkeit kann ich nicht meckern. Ich weiß zwar nicht mehr genau, wie lange er drauf geblieben ist. Aber in letzter Zeit sind die Lacke immer ein paar Tage länger auf den Nägeln geblieben als sonst. Allerdings ist es egal, wie schlecht es mir geht, mit Macken im lack lauf ich nicht rum :D

Sonntag, 22. Januar 2017

Essie Not Just A Pretty Face


An diesem schönen, sonnigen Sonntag möchte ich euch einen Lack aus dem Essie Adventskalender zeigen. Ich bin mir nicht sicher, ob er aus einer LE stammt oder vielleicht sogar im Standardsortiment ist. Selbst hätte ich ihn mir wohl nie ausgesucht, geschweige denn gekauft. Aber als ich ihn getragen habe, gefiel er mir erstaunlich gut. Für viele Mädels, die es eher dezent mögen, ist er sicher der ideale Kandidat.


In der Flasche ist es ein peachiges Nude. Ich war mir erst nicht sicher, ob der Farbton zu meinem Hautton geht. Allerdings hatte ich mit einem gut pigmentierten Cremelack gerechnet. Beim Lackieren hat sich dann aber schnell herausgestellt, dass es ein sehr sheerer Jellylack ist. Dadurch verliert sich das peachige in der Farbe und er passt sich schön dem eigenen Hautton an. So dürfte er an uns allen gut aussehen.


Auftragen ließ sich der Lack sehr gut. An den typischen Essie-Pinsel sind wir ja schon alle gewöhnt und so geht das Lackieren leicht von der Hand. Die Konsistenz des Lackes ist auch genau so wie sie sein sollte. Das ist hier besonders wichtig, weil man den Lack unbedingt gleichmäßig auftragen muss. Das war aber kein Problem und so seht ihr hier zwei dünne Schichten, die bei den kürzeren Nägeln auch ausreichen. Bei langen Nägeln wäre vielleicht eine dritte Schicht notwendig.


Getrocknet ist der Lack auch ganz fix und das mit einem wunderschönen Glanz. Alles in allem bin ich absolut zufrieden mit diesem Lack und auch richtig froh, ihn zu haben. Die Nägel sehen mit ihm richtig schick und gepflegt aus. Er passt sich wunderbar dem eigenen Hautton an und lässt sich zu allem tragen und kombinieren. Das ist doch das schöne an Adventskalendern, man bekommt Lacke, die man sonst nie beachtet hätte und wenn man seine Komfortzone mal verlässt, trifft man auf richtig tolle Schätzchen.
 

Mittwoch, 18. Januar 2017

Hema 836


Hallo, Mädels! Heute ist Marineblau an der Reihe bei "Lacke in Farbe... und bunt!" und ich habe dafür einen Hema Lack aufgetragen. Falls euch der rote Deckel irritiert, dass ist ein Reduziert Aufkleber. Es gab ihn nämlich für 1€ im Sale, da er aus dem Sortiment geflogen ist. Deshalb hat er auch noch keinen Namen, sondern nur eine Numner.  


Die Farbe ist ein wunderschön sattes Marineblau mit einem Jellyfinish. Dadurch deckt die erste Schicht nicht besonders gut, aber mit der zweiten Schicht habt ihr ein perfekt deckendes Finish. Beide Schichten habe ich gewohnt dünn lackiert. Wie die meisten Jelly-Lacke glänzt er sehr schön und daher habe ich ihn auch ohne Topcoat fotografiert. 


Auftragen lässt sich der Lack recht gut. Der Pinsel ist schmal und gerade. So mag ich Pinsel und daher hat das Lackieren auch gut geklappt. Die Schichten wurden wunderbar dünn und gleichmäßig. Ein Clean Up war danach nicht notwendig. Auch über die Zeit, die er zum Trocknen braucht, kann ich nicht meckern. Das ging alles ganz flott mit dem Lack. 


Getragen habe ich den Lack allerdings nur einen Tag lang. Das liegt daran, dass ich Urlaub habe und einfach mal die Zeit da war zum lackieren. Außerdem hatte ich auf Topcoat verzichtet und so hätte er auch nicht lange durchgehalten. Beim Ablackieren wurde mir dann aber klar, warum er aus dem Sortiment geflogen ist. Er blutet nämlich ganz furchtbar aus. Das ist ja etwas, dass ich so gar nicht leiden kann und daher kommt er direkt in den Müll. Da nützt die schöne Farbe und das glänzende Finish eben auch nichts.

Sonntag, 15. Januar 2017

Mein kleiner Duke


Heute möchte ich euch den Grund zeigen, aus dem ich in letzer Zeit kaum noch dazu komme zu bloggen. Und zwar hält mich dieser kleine Mann auf Trabb. Es ist ein Chihuahua Welpe, der am 23. Oktober 2016 geboren wurde und nun seit einiger Zeit bei mir wohnt. Am Anfang war es schon ziemlich aufregend für uns beide. Er war natürlich zunächst etwas traurig von seiner Mama und seinen Geschwistern getrennt zu sein, aber es gab auch viel Neues zu entdecken und mittlerweile fühlt er sich bei mir ganz Zuhause.


Da er noch ein Baby ist, braucht er viel Aufmerksamkeit. In erster Linie ist da die Sache mit der Stubenreinheit. Daran werden wir noch so einige Zeit arbeiten müssen. Die kalten Temperaturen draußen machen es auch nicht gerade leichter. Er friert so sehr draußen, dass er immer gleich zurück zur Tür läuft und herein möchte. Zeit für sein Geschäft nimmt er sich da nicht. Ziemlich ärgerlich für mich, aber wer kann es ihm verübeln? Ich selbst mag den Winter ja nun auch nicht.


Trotzdem haben wir auch schon im Schnee gespielt. Mein Nichte war mit dabei und so konnte er sich ein wenig austoben. Danach ist er direkt in Tiefschlaf gefallen.


Er soll sich schließlich auch nicht erkälten. Daher habe ich auch schon ein paar Pullover und Jacken für ihn gekauft. Gar nicht so einfach, so winzige Klamotten zu finden, aber es ist wirklich notwendig dem Kleinen was anzuziehen. Er ist einfach zu klein, um sich selbst warm zu halten und in der Wohnung kann er ja auch nicht die ganze Zeit bleiben. Er soll sich gleich von Anfang an an die Welt da draußen gewöhnen, um das aufgeweckte Kerlchen zu bleiben und nicht zum Angsthasen zu werden.


Die meiste Zeit des Tages schläft mein kleiner Duke allerdings. Man sollte meinen, ich könnte diese Zeit nutzen, um alles mögliche zu erledigen. Aber der Kleine ist ziemlich verkuschelt und schläft am Liebsten auf meinem Schoß. Sobald ich ihn neben mich lege, krabellt er zurück und weil er so süß ist, kann ich auch nicht anders :) Ich schaff es mittlerweile aber schon,  mir die Nägel zu lackieren, während er auf meinem Schoß schläft und auch während ich euch das hier schreibe, schläft er auf mir (und halb auf dem Laptop...)